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Ihre Fetischobjekte sind eine Weiterentwicklung der surrealistischen Objektkunst im Zeitalter der Hochglanzästhetik.
Kata Légrádys Werke sind, wie der Traum, der verkleidete Ausdruck unterdrückter Wünsche. Ihr dienen die Objekte vor allem dazu, das Bild einer Realität zu erstellen, die nie direkt dargestellt oder repräsentiert wird, in der sie aber stets als symbolisch maskierte auftreten.
In Kata Légrádys Objekten steckt nicht weniger als die Essenz der Paradessenz. Es sind Werke, die das Prinzip fortgeschrittenen Produktmarketings so deutlich vor Augen führen, dass es, anders als sonst, nicht mehr unterhalb der Bewusstseinsschwelle bleiben kann.
Kata Légrádys Arbeitsresultate, die ich lieber Erkenntnisinstrumente oder theoretische Objekte nennen möchte, weil sie mit der Bezeichnung „Kunstwerk“ verharmlost würden, … stimulieren mich zu intellektuellem Genuss als Sinnlichkeiten des Verstands.
Kata exploits her own weapons, which are and have always been imagination, creativity and irony, to deprive of any meaning the function of real weapons, presenting them to the viewer this time sublimated by a precise and aseptic, aestheticizing and ironic formalization, capable of recuperating a different function, one that can be playful and even hilarious at times.
Kata Légrády zeigt uns die Scheingefechte der Zivilisation, und dass die Zivilisation selbst ein Schein ist, sie zeigt uns die Gefechte hinter dem Schein des Friedens, die Bestialität.
Auch Du, Kata, bist mit himmlischen Gaben gesegnet wie ich. Auch Du warst nie an einer Kunstakademie, auch Dir hat niemand das Zeichnen oder Malen beigebracht. Und dann, mit einem Mal stehst Du da, ohne Vorlauf, ohne Proben, mit einem eigenen Werk- vollendet.
